Berlin trauert nach Terroranschlag auf CSD
Am Samstagabend gegen 22 Uhr kam es in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) zu einem terroristischen Angriff. Das Ziel waren Menschen aus der queeren Community, die den CSD besucht hatten. Die Täter griffen wehrlose Menschen an, die für Vielfalt und Offenheit demonstrierten.
Als Reaktion auf die Taten wurden am Sonntag und Montag die Flaggen am Rathaus Schöneberg auf Halbmast gesetzt. Damit wollte die Stadt ihre Trauer zeigen und an die Werte von Freiheit und Menschlichkeit erinnern.
Viele Menschen kamen zudem zu einer Trauerkundgebung am Brandenburger Tor. Am Abend fand ein Trauermarsch statt, bei dem die Betroffenen und ihre Angehörigen gemeinsam gewürdigt wurden.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann betonte, dass der Angriff die Stadt mitten ins Herz getroffen habe. Er machte deutlich, dass Islamismus und die Ausgrenzung von Menschen in Berlin keinen Platz haben sollten. Die Stadt wolle die queere Community weiterhin feiern und den Pride Month jedes Jahr wieder begehen.
Weitere Angaben zum aktuellen Stand der Ermittlungen liegen bislang nicht vor.