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Berlin: Streit beim Aufhängen von Wahlplakaten

In Friedrichshain kam es am Vormittag zu einem Konflikt zwischen Politikern und Passanten. Am Ende landeten zwei Männer im Krankenhaus.

Gegen 9:20 Uhr wollten mehrere Mitglieder einer politischen Partei in der Gürtelstraße (Berlin, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) Wahlplakate an Laternen befestigen. Unter den Helfern war auch ein Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin. Während der Arbeit kam es zu einem Streit mit mehreren Menschen, die die Politiker beschimpften.

Die Situation spitzte sich zu, als eine Gruppe von drei Leuten – zwei Männer im Alter von 30 und 34 Jahren sowie eine 35-jährige Frau – an einer Leiter rüttelte. Auf dieser Leiter stand ein 31-jähriger Mann. Um sich zu wehren, sprühte der Mann Tierabwehrspray gegen die anderen.

Zwei Männer wurden dadurch verletzt. Der 30-Jährige bekam Reizungen in den Augen und den Atemwegen. Ein weiterer Mann, 36 Jahre alt, klagte über Probleme beim Atmen. Die Retter brachten beide Männer in ein Krankenhaus, wo sie ambulant behandelt wurden.

Die Polizei nahm den 31-Jährigen mit auf den Abschnitt, um seine Identität festzustellen. Das Tierabwehrspray wurde von den Beamten mitgenommen. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurde der Mann wieder entlassen.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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