Berlin-Spandau: Sanierung des Friedhofs Staaken beendet
Auf dem Friedhof Staaken (Berlin-Spandau) ist es wieder ordentlich. Das Bezirksamt hat die Sanierung des Außengeländes abgeschlossen. Die Besucher können nun wieder alle Bereiche des Friedhofs betreten.
Die Baustelle gab es schon eine ganze Weile. Im Februar 2024 fingen die Arbeiten an, Anfang Juli 2026 wurden sie offiziell abgenommen. Vor allem die Wege waren in einem schlechten Zustand. Sie waren uneben, voller Schlaglöcher und festgetreten. Wenn es regnete, bildeten sich große Pfützen. Das war nicht nur für Menschen mit Gehbehinderung ein Problem, sondern auch für die Fahrzeuge vom Betriebshof, die kaum noch sicher über das Gelände kamen.
Jetzt sind die Wege erneuert und die Bewässerungstechnik auf dem neuesten Stand. Damit die Anlage auch abends sicher ist, bekamen die denkmalgeschützte Kapelle und das Multifunktionsgebäude eine neue Beleuchtung, die rundherum verläuft. Zudem wurde das Gelände in der Höhe an den neuen Buschower Weg angepasst.
Bevor die Bagger rollten, hatten Experten die Geschichte des Friedhofs untersucht. Das Ziel war es, die ursprüngliche Struktur der Anlage wieder sichtbar zu machen. Deshalb wurden die Wege, die Bäume und die Hecken genau so geplant, dass der historische Charakter erhalten bleibt.
Baustadtrat Thorsten Schatz sagte, dass die Wege nun sicherer und barriereärmer seien. Der Friedhof bleibe so seiner Geschichte treu und sei für die Zukunft bereit. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.