Berlin: So wählen Menschen mit Behinderung barrierefrei
Am 20. September 2026 wird in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) gewählt. Es geht um die Sitze im Abgeordnetenhaus und in den Bezirksverordnetenversammlungen. Doch es gibt ein Problem: Nicht alle Wahllokale sind so gebaut, dass man sie ohne Hindernisse erreichen kann. Das Bezirkswahlamt Treptow-Köpenick weist darauf hin, dass manche Gebäude nicht vollständig barrierefrei sind.
Wer wissen will, ob sein Wahllokal zugänglich ist, muss auf die Wahlbenachrichtigung schauen. Dort steht die Information dabei. Wenn das zugewiesene Lokal nicht passt oder nur schwer zu erreichen ist, gibt es zwei einfache Lösungen.
Die erste Möglichkeit ist die Briefwahl. So können die Wähler ihre Stimme bequem von zu Hause aus abgeben. Die Unterlagen dafür kann man online über das Service-Portal Berlin, per E-Mail, schriftlich oder persönlich beim Bezirkswahlamt beantragen. Wer lieber persönlich wählen will, kann das auch in der Briefwahlstelle des Bezirksamtes machen, da diese barrierefrei erreichbar ist.
Die zweite Option ist der Wahlschein. Mit diesem Schein kann man am Wahltag in ein anderes, barrierefreies Wahllokal gehen. Wichtig ist dabei nur, dass das Lokal im selben Wahlkreis liegt. Das Bezirkswahlamt hilft bei der Suche nach einem passenden Ort und gibt Auskunft, welche Lokale im jeweiligen Kreis zur Verfügung stehen.
Das Amt rät allen Betroffenen, sich frühzeitig zu informieren. So bleibt genug Zeit, um die Briefwahlunterlagen oder den Wahlschein zu beantragen. Für weitere Fragen ist das Bezirkswahlamt in der Luisenstraße 16 in Treptow-Köpenick erreichbar.