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Berlin-Reinickendorf: Betrunkener Fahrer verursacht schweren Unfall

Ein 40-jähriger Mann rastete mit einem Transporter durch Reinickendorf. Ein anderer Autofahrer wurde schwer verletzt, der Verursacher hatte fast drei Promille im Blut.

Gegen 20:15 Uhr geschah es in Reinickendorf (Berlin). Ein 40-jähriger Mann fuhr mit einem Transporter über die Roedernallee in Richtung Lengeder Straße. An der Einmündung zur Thyssenstraße bog er mit viel zu hoher Geschwindigkeit nach links ab. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 59-jährigen Autofahrer und nahm dessen Vorfahrt nicht wahr.

Der andere Fahrer versuchte noch auszuweichen. Er kam nach rechts von der Straße ab, sein Wagen flog kurzzeitig durch die Luft. Dann krachte er gegen das Heck eines anderen Autos, das dort einem 47-Jährigen gehörte. Schließlich kam der Wagen im Bereich einer Baustelle zum Stehen. Der 59-jährige Fahrer war danach zunächst nicht mehr ansprechbar. Die Retter brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Beide Autos waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit.

Der Verursacher wollte vom Unfallort flüchten. Doch ein Polizeibeamter war gerade im Feierabend und bemerkte den Unfall. Er konnte den 40-Jährigen stoppen und hielt ihn fest, bis die Kollegen eintrafen. Der Mann gab schnell zu, dass er gar keinen Führerschein besitzt und vor der Fahrt Alkohol getrunken hatte. Ein Test ergab einen Wert von rund 2,9 Promille.

Zusätzlich behauptete der Mann, eine Waffe bei sich zu haben. Als die Polizisten den Transporter durchsuchten, fanden sie unter dem Vordersitz eine Schreckschusswaffe. Die Beamten nahmen die Waffe an sich und brachten den Mann in Gewahrsam. Dort wurde er fotografiert und ihm wurde Blut abgenommen, bevor er später wieder entlassen wurde.

Die Fachkommissariate der Polizeidirektion 1 (Nord) haben die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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