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Berlin: Polizei setzt Stromschlag-Gerät gegen 20-Jährigen ein

Nach einem Streit in einem Hotel in Charlottenburg wehrte sich ein junger Mann gegen die Polizei. Die Beamten mussten schließlich ein Distanzelektroimpulsgerät benutzen.

Es begann am Nachmittag in der Sömmeringstraße (Berlin, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Gegen 15:10 Uhr rückten Beamte des Polizeiabschnitts 24 zu einem Einsatz aus. In einem Hotelzimmer gab es Streit zwischen einem 20-jährigen Mann und einer 19-jährigen Frau. Dabei wurde der junge Mann wütend und beschädigte Möbel im Zimmer.

Als die Polizisten eintrafen, wollten sie den Mann durchsuchen. Doch der 20-Jährige wehrte sich heftig gegen die Beamten. Die Polizei versuchte ihn erst mit Worten zu beruhigen und drohte mehrfach, das Distanzelektroimpulsgerät einzusetzen. Das ist ein Gerät, das durch elektrische Impulse den Körper kurzzeitig lähmt.

Da der Mann nicht aufhörte, sich zu wehren, setzten die Beamten das Gerät schließlich ein. Erst danach konnten sie ihn festnehmen. Wegen des Einsatzes des Stromschlag-Geräts wurde der Verdächtige in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er ambulant behandelt und es wurde ihm Blut abgenommen.

Jetzt muss sich der junge Mann mit mehreren Vorwürfen herumschlagen. Er wird wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte untersucht. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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