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Berlin öffnet am Wochenende seine Denkmäler

Am 12. und 13. September lädt die Stadt zu einem großen Fest der Architektur und Geschichte ein. Über 300 Gebäude stehen dabei ihren Besuchern offen.

Am Wochenende vom 12. und 13. September findet in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ gibt es in allen Bezirken der Stadt mehr als 700 Einzelveranstaltungen. Besucher können Ausstellungen besuchen, an Radtouren teilnehmen oder Führungen durch historische Gebäude machen.

Ein besonderer Blickfang ist in diesem Jahr das Kino International. Das berühmte Filmtheater aus der Zeit des Sozialismus wurde 18 Monate lang saniert. Jetzt glänzt es wieder in seinem alten Stil, hat aber moderne Technik im Inneren. Am Samstag gibt es dort spezielle Führungen durch das Haus.

Auch Baustellen stehen auf dem Programm. Wer sehen will, wie das Bauhaus-Archiv mit seinen typischen Dächern saniert und erweitert wird, kann am gesamten Wochenende an Führungen über das Gelände teilnehmen. Im Haus des deutschen Sports auf dem Olympiagelände kann man den besonderen Kuppelbau erkunden. Wer sich für Pflanzen und Architektur interessiert, sollte zum Mittelmeerhaus im Botanischen Garten gehen. Dort gibt es am Samstag eine Führung, bevor das Haus Anfang 2027 für eine längere Sanierung schließt.

Neu dabei sind private Gebäude wie die Bankiersvilla Haus Behaim-Schwarzbach im Westend oder das Landhaus Am Rupenhorn. Auch der Garten des Haus Langenscheidt am Wannsee öffnet seine Tore. Ein Highlight ist die Waldsiedlung Zehlendorf, die vor kurzem in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Dort öffnen private Eigentümer ihre Häuser für die Besucher.

Parallel dazu startet am 12. September das Festival der Berliner Industriekultur, das bis zum 4. Oktober geht. In Schöneweide gibt es zum Beispiel den „Walk of Fame“ in der Wilhelminenhofstraße, wo Erfindungen und berühmte Physiker vorgestellt werden. Wer es moderner mag, kann im Natur Park Südgelände zu Musik zwischen alten Industriehallen tanzen oder in Adlershof den Großen Windkanal besichtigen.

Die meisten Angebote sind kostenlos. Da viele Führungen sehr beliebt sind, sollte man sich bei den interessanten Terminen rechtzeitig anmelden. Das komplette Programm gibt es online unter www.berlin.de/denkmaltag oder als Heft im Alten Stadthaus in der Klosterstraße 47 in Berlin-Mitte.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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