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Berlin: Neun Schusswaffen in Transporter und Laube gefunden

Polizisten stoppten in Treptow-Köpenick einen Transporter. Bei der Kontrolle kamen Waffen, Munition und Cannabis zum Vorschein.

Zivile Polizisten beobachteten gestern Abend in der Gropiusstadt einen mutmaßlichen Drogenhandel. Gegen 19:15 Uhr entschieden sie sich, den Transporter des Käufers anzuhalten. Die Beamten stoppten den Wagen an der Johannisthaler Chaussee und der Fanny-Zobel-Brücke im Ortsteil Baumschulenweg (Treptow-Köpenick, Berlin).

Als die Polizisten den 38-jährigen Fahrer kontrollierten, gab es erste Probleme. Der Mann hatte weder einen Ausweis noch einen Führerschein dabei. Zudem roch es im Wagen stark nach Cannabis. Der Fahrer wollte die Durchsuchung des Autos nicht zulassen. Stattdessen versuchte er, schnell in eine Tasche im Fahrzeug zu greifen. Die Beamten verhinderten das und brachten den Mann zu Boden. Dabei wehrte er sich gegen die Polizisten, die ihn schließlich festnahmen und ihm Handschellen anlegten.

Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Beamten den Transporter. Sie fanden drei scharfe Schusswaffen und passende Munition. Eine der Waffen lag so, dass der Fahrer sie sofort hätte benutzen können. Außerdem sicherten die Polizisten weitere Beweismittel.

Die Ermittler suchten dann weiter und stießen auf eine Parzelle in einer Kleingartenanlage an der Johannisthaler Chaussee. Dort hielt sich der Verdächtige wohl auf. Der Mann erlaubte die Durchsuchung der Laube freiwillig. In dem Gartenhaus fanden die Polizisten sechs weitere scharfe Schusswaffen und Munition.

Nach der Festnahme wurde der 38-Jährige zum Landeskriminalamt gebracht. Dort nahmen die Beamten seine Personalien auf und entnahmen ihm Blut, um zu prüfen, ob er unter Drogen stand. Heute soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, wegen des Handels mit Drogen und wegen Widerstands gegen Beamte. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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