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Neukölln: Vortrag über die Geschichte der Straßennamen

Warum heißen die Straßen in Neukölln eigentlich so? Ein Lokalhistoriker erklärt die Hintergründe und die Diskussionen um Umbenennungen.

In Neukölln (Berlin) gibt es eine Veranstaltung zu einem Thema, das viele im Alltag beschäftigt: die Namen der Straßen. Am 9. September 2026 findet um 18 Uhr ein Vortrag im Museum Neukölln in der Alt-Britz 81 statt.

Der Lokalhistoriker Henning Holsten spricht darüber, wie die Straßen in Rixdorf und Neukölln zu ihren Namen gekommen sind. Er zeigt in seinem Vortrag viele Bilder und erzählt von bekannten sowie vergessenen Fällen. Dabei geht es auch um kuriose Geschichten und Fälle, die für Skandale gesorgt haben.

Ein wichtiger Teil des Abends ist die Diskussion über Umbenennungen. Es wird hinterfragt, wann ein Straßenname problematisch wird und ob Geschichte gelöscht wird, wenn man ein Schild austauscht. Auch die Frage, warum es viel mehr Straßen nach Männern als nach Frauen gibt, steht im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Volkshochschule Neukölln. Sie passt zur aktuellen Sonderausstellung „Um|Benennen – Neukölln und seine Straßennamen“ im Museum. Interessierte können einfach vorbeikommen, da der Eintritt frei ist und man sich nicht anmelden muss.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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