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Berlin-Mitte setzt Parkbetreuer gegen Drogenhandel und Müll ein

In drei belasteten Gebieten von Berlin-Mitte gibt es jetzt eine neue Parkbetreuung. Die Leute sollen für mehr Sauberkeit und Sicherheit sorgen.

In Berlin-Mitte (Hauptstadt Deutschland) gibt es einige Ecken, in denen es momentan schwierig ist. Besonders im Kleinen Tiergarten in Moabit, im Badstraßenkiez in Gesundbrunnen und rund um den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße klagen die Anwohner und Ladenbesitzer. Die Gründe sind vielfältig: Offener Drogenkonsum, Drogenhandel, viel Müll und die Probleme von obdachlosen Menschen belasten die Gegenden.

Das Bezirksamt Mitte reagiert nun darauf und führt eine Parkbetreuung ein. Das Ziel ist es, dass die Parks und Plätze wieder sauberer und sicherer werden. Die Betreuer sollen Konflikte früh erkennen und die Präventionsarbeit vor Ort unterstützen. Bezahl wird das Ganze aus Mitteln der Charta für das Berliner Stadtgrün.

Für die Arbeit hat der Bezirk die Firma SafeKeep GmbH beauftragt. In jedem der drei Gebiete ist ein Team im Einsatz: Ein Parkmanager koordiniert die Arbeit und ist die Verbindung zum Amt. Zwei Parkbetreuer sind zudem ständig unterwegs. Sie sind sieben Tage die Woche im Dienst und in der aktuellen Jahreszeit täglich mehr als zehn Stunden lang in den Vierteln präsent.

Die Betreuer sind die ersten Ansprechpartner für die Bürger. Sie räumen kleineren Müll weg, sprechen Leute an, die sich nicht an die Regeln halten, und melden größere Probleme an die zuständigen Stellen. Damit soll die Präsenz vor Ort erhöht werden, um der Verwahrlosung entgegenzuwirken.

Ob die neuen Kräfte die Situation in den Kiezen dauerhaft verbessern können, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Weitere Details zur Wirkung der Maßnahme liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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