Berlin-Mitte: Neue Kunstausstellung und Vortrag im Juli
In der Galerie Nord (Turmstraße 75, Moabit, Berlin) gibt es ab dem 23. Juli 2026 etwas Neues zu sehen. Um 18 Uhr eröffnet die Künstlerin Alicja Rogalska ihre Einzelausstellung „Counterplay“. Die Künstlerin aus Polen und Großbritannien hat sich mit den Arbeitsbedingungen von Berliner Fahrradkurieren beschäftigt. In der Ausstellung geht es darum, wie die Arbeit über Plattformen funktioniert und wie sich die Zukunft des Arbeitens gestalten könnte. Die Kuratorin Jorgina Stamogianni hat die Schau organisiert.
Die Ausstellung läuft vom 24. Juli bis zum 20. September 2026. Es gibt dazu auch ein öffentliches Programm. Dort sollen Experten für Wirtschaft und Science-Fiction sowie die Besucher selbst gemeinsam ein Spiel entwickeln. Damit wollen sie neue gesellschaftliche Möglichkeiten und Wirtschaftsformen ausprobieren.
Nur einen Tag später, am Freitag, den 24. Juli 2026, findet ein weiteres Event statt. Um 19 Uhr spricht Professor Joachim Baur im Garten des Mitte Museums (Pankstraße 47, Berlin) über das sogenannte „radikaldemokratische Museum“. In seinem Vortrag geht es darum, wie Museen Machtverhältnisse kritisch hinterfragen und Räume für echte demokratische Teilhabe schaffen können. Baur will dabei auch auf den zunehmenden Kulturkampf von rechts und die aktuelle politische Stimmung eingehen.
Nach dem Vortrag diskutiert Joachim Baur gemeinsam mit der Kuratorin Olga Schubert über die Zukunft von Museen als demokratische Orte. Das Publikum kann sich an der Diskussion beteiligen. Die Teilnahme an diesem Abend ist kostenlos und man muss sich nicht vorher anmelden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „CURATORIAL INTENSIVE 2026“ des bezirklichen Programms CAMPI.