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Berlin-Mitte: Kostenlose Bibliothekskarten für alle Erstklässler

Kinder im Bezirk Mitte bekommen zum Schulanfang eine Gratis-Karte für die Bibliotheken. Damit sollen alle Schüler den gleichen Zugang zu Büchern und Medien haben.

Am Berliner Einschulungstag, dem 29. August 2026, erhalten viele Erstklässler in Berlin-Mitte (Berlin) ein besonderes Geschenk. Die sogenannte „BibStartCard“ ist eine kostenlose Bibliothekskarte, die den Kindern direkt am ersten Schultag überreicht wird.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger besucht dafür persönlich die Erika-Mann-Grundschule in der Utrechter Straße 25 und verteilt dort die Karten in speziellen Beuteln. Gleichzeitig bekommen auch Kinder an vier weiteren Schulen ihre Karten: an der Grundschule am Arkonaplatz, der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule, der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und der Carl-Bolle-Grundschule.

Mit der Karte können die Kinder in allen öffentlichen Bibliotheken Berlins sowie in den Bücherbussen der Fahrbibliothek Mitte, die direkt zu den Schulen kommen, Medien ausleihen. Das Angebot umfasst nicht nur Bücher, sondern auch Spiele, Filme und digitale Inhalte. Ziel ist es, dass die Kinder früh Lust am Lesen und Lernen entwickeln, egal aus welchem sozialen oder sprachlichen Umfeld sie kommen.

Zusammen mit der Karte gibt es ein Paket für den Start: In dem Beutel stecken ein Erstlesebuch mit Lesezeichen, ein Stundenplan, kleine Pixie-Bücher, eine Hülle für den Ausweis und eine sogenannte „Emotions-Uhr“ der Illustratorin Constanze von Kitzing. Im Laufe des Schuljahres besuchen die Kinder zudem gemeinsam die Standorte der Stadtbibliothek Mitte.

Das Projekt heißt „Kultur und Bibliotheken im Stadtteil“ und ist Teil des EFRE-KUBIST-Programms. Finanziert wird die Aktion durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch Geld aus der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aktuell arbeitet die Stadtbibliothek Mitte im dritten Projektjahr mit insgesamt 14 Grundschulen in den Stadtteilen Wedding und Moabit zusammen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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