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Berlin: Über 1.100 Wasserflaschen für Obdachlose gesammelt

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam eine große Spendenaktion gegen die Sommerhitze zustande. Nun werden die Flaschen an soziale Einrichtungen verteilt.

In Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) ist es bei Sommerhitze oft schwierig für Menschen ohne festen Wohnsitz, an genug Trinkwasser zu kommen. Deshalb hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf die Aktion „Wasser für Obdachlose“ gestartet. Das Ziel war es, schnell und unbürokratisch zu helfen und auf die gesundheitlichen Gefahren der Hitze aufmerksam zu machen.

Die Aktion war erfolgreich: Insgesamt kamen 1.176 Wasserflaschen zusammen. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 1.000 Flaschen sogar übertroffen. Ein großer Teil der Spenden kam von Unternehmen aus der Region. Der Nahkauf Oelmann und der neue REWE Green Farming-Markt haben großzügig Wasser gespendet. Allein Ralf Oelmann, der Inhaber vom Nahkauf, steigerte seine Spende am Ende noch einmal um weitere 250 Flaschen. Auch viele Bürger haben mitgemacht und Wasserflaschen in den Rathäusern von Steglitz und Zehlendorf abgegeben.

Jetzt geht es darum, das Wasser zu den Menschen zu bringen. Ein großer Teil der Flaschen wurde an das DRK Berlin Südwest übergeben. Die Helfer verteilen das Wasser direkt über ihren Obdachbus, der regelmäßig im Südwesten der Stadt unterwegs ist. Weitere Spenden gehen an die Suppenküchen, die Aktion Warmes Essen und die Adventsgemeinde Zehlendorf. Diese Einrichtungen betreiben Mittagstische für Bedürftige und geben das Wasser dort aus.

Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Die Aktion zeigt, dass kleine Gesten wie eine einzelne Flasche Wasser bei hohen Temperaturen einen großen Unterschied machen können. Die Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk, den Geschäften und den Bürgern hat so eine konkrete Hilfe ermöglicht.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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