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Berlin: Messerattacke am Bahnhof Südkreuz

Ein 19-Jähriger hat einen anderen Mann auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Südkreuz verletzt. Das Opfer musste notoperiert werden.

Es geschah spät in der Nacht, gegen 23:40 Uhr. Auf dem Hildegard-Knef-Platz am S-Bahnhof Südkreuz (Berlin, Bezirk Tempelhof-Schöneberg) kam es zu einem heftigen Streit. In die Auseinandersetzung waren ein 19-Jähriger und ein 22-Jähriger verwickelt.

Im Laufe des Streits holte der 19-Jährige ein Messer hervor. Er stach auf den 22-Jährigen ein und verletzte ihn im Bereich des Rumpfes. Die Retter eilten zum Einsatzort und brachten den Verletzten schnell in ein Krankenhaus. Dort mussten die Ärzte sofort eine Notoperation durchführen. Danach blieb der Mann zur weiteren Behandlung im Krankenhaus. Zum Glück bestand nach ersten Erkenntnissen keine Lebensgefahr.

Die Polizei und die Bundespolizei waren schnell vor Ort. Sie konnten den 19-jährigen Tatverdächtigen noch direkt am Tatort festnehmen. Andere Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Nach der Festnahme wurde der Jugendliche in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurde er fotografiert und seine Fingerabdrücke genommen. Später übergaben die Beamten ihn einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd).

Warum es zu dem Streit kam und wie genau der Angriff ablief, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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