Berlin: Messerangriff und Raub vor Einkaufszentrum
Gegen 19:15 Uhr kam es gestern Abend in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) auf dem Vorplatz eines Einkaufszentrums in der Badstraße zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren hatten dort eine Gruppe angesprochen. Sie wollten die Leute offenbar dazu bringen, den Verkauf von Drogen an diesem Ort zu unterlassen.
Aus dem Gespräch wurde schnell ein heftiger Streit mit mindestens vier Menschen aus der Gruppe. Die Situation eskalierte und ging in eine Schlägerei über. Zwei der Angreifer zückten Messer und stachen auf die beiden Männer ein. Einer der Opfer wurde dabei zudem noch bestohlen; die Täter nahmen ihm sein Handy mit.
Nach dem Angriff flüchtete die Gruppe über die Böttgerstraße in Richtung Pankstraße. Die Polizei konnte die Verfolgung jedoch schnell aufnehmen. In der Nähe wurden vier Männer im Alter von 18, 18, 20 und 25 Jahren festgenommen. Bei einem der 18-Jährigen fanden die Beamten ein Messer. Auch das gestohlene Handy tauchte bei den Festnahmen wieder auf. Zudem hatten alle vier Festgenommenen Drogen dabei, die die Polizei sicherstellte.
Beide Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht. Der ältere Mann konnte nach einer ambulanten Behandlung wieder nach Hause gehen. Der jüngere Verletzte musste stationär aufgenommen und operiert werden. Er schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.
Die Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 (Nord) übergeben. Die Beamten ermitteln nun wegen schweren Raubes und wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.