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Berlin: Mehrere Bäume in Treptow-Köpenick werden gefällt

In der 22. Kalenderwoche 2020 räumt das Straßen- und Grünflächenamt in verschiedenen Ortsteilen gefährliche Bäume weg.

Das Straßen- und Grünflächenamt muss in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) aus Gründen der Verkehrssicherheit mehrere Bäume fällen. Die Arbeiten finden in der 22. Kalenderwoche 2020 statt.

Am 26. Mai 2020 geht es in Johannisthal los. Im Grünzug Springbornstraße wird eine 25 Meter hohe Pappel gefällt. Der Baum hat einen Umfang von 250 Zentimetern. Grund für den Einschlag ist eine Wurzelstockmorschung und die Gefahr, dass der Baum umstürzt. Das Amt stuft diesen Fall als hohe Priorität ein.

Ein Tag später, am 27. Mai, stehen weitere Fällungen an. Am Lübbenauer Weg im Karolinenhof wird eine 18 Meter hohe Robinie entfernt. Hier liegt eine Stammfußmorschung im Zwiesel vor, wodurch der Baum ebenfalls umstürzen könnte. Auch hier ist die Priorität hoch. In Schmöckwitz am Adlergestell wird zudem ein Ahorn gefällt. Der 21 Meter hohe Baum ist bereits abgestorben, weshalb eine hohe Bruchgefahr besteht.

Am 29. Mai folgen zwei weitere Robinien in der Pritstabelstraße auf dem Kietzer Feld. Die erste Robinie ist 15 Meter hoch und hat einen Zwieselriss. Die zweite Robinie ist 12 Meter hoch und neigt sich so stark, dass sie umstürzen könnte.

Zum Abschluss wird in Oberschöneweide im Volkspark eine Buche gefällt. Der Baum ist 13 Meter hoch und hat einen Pilzbefall, was zu einer hohen Bruchgefahr führt. Da es sich hier um einen besonderen Fall handelt, liegt eine Zustimmung vom Denkmalschutz vor.

Das Amt hat geprüft, dass diese Fällungen rechtlich zulässig sind. Es besteht ein öffentliches Interesse, da die Sicherheit im Straßenverkehr sonst nicht gewährleistet werden kann. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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