Berlin: Fünf Bäume in Treptow-Köpenick werden gefällt
Das Straßen- und Grünflächenamt muss in Berlin (Bezirk Treptow-Köpenick) mehrere Bäume fällen. Die Arbeiten finden in der 24. Kalenderwoche statt. Grund dafür ist die Verkehrssicherheit, da einige Bäume bereits abgestorben sind oder einzustürzen drohen.
Am 8. Juni 2020 geht es zuerst am Baumschulenweg und an der Köpenicker Landstraße los. Dort wird ein acht Meter hoher Rotdorn gefällt, der bereits abgestorben ist. In der Nähe, im Garten der Schule an der Köpenicker Landstraße, muss eine fünf Meter hohe Kirsche weichen, die ebenfalls abgestorben ist. Außerdem wird in Rahnsdorf am Alten Fischerweg ein großer Ahorn entfernt. Der Baum ist 20 Meter hoch und ebenfalls tot.
Am nächsten Tag, dem 9. Juni 2020, stehen weitere Fällungen an. Im Plänterwald am Plansche Dammweg wird eine 20 Meter hohe Hainbuche gefällt. Da der Baum an einem Spielplatz steht und abgestorben ist, hat die Entfernung hohe Priorität. Schließlich wird im Spindlersfeld in der Ernst-Grube-Straße eine 15 Meter hohe Linde gefällt. Hier ist Weißfäule im Holz, wodurch der Baum umstürzen könnte.
Die Behörden haben geprüft, ob die Fällungen rechtlich zulässig sind. Da ein öffentliches Interesse besteht und die Sicherheit der Menschen sonst nicht garantiert werden kann, greift hier eine gesetzliche Ausnahme vom Naturschutzgesetz. So ist sichergestellt, dass niemand durch herabstürzende Äste oder umkippende Stämme verletzt wird.
Weitere Angaben zu möglichen Ersatzpflanzungen liegen bislang nicht vor.