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Berlin: Mehr Sicherheit durch gemeinsame Streifen an Bahnhöfen

Bundespolizei, Landespolizei, DB-Sicherheit und Ordnungsämter ziehen an einem Strang. Gemeinsam wollen sie den Haupt- und Ostbahnhof sicherer machen.

An den großen Bahnhöfen in Berlin (Hauptstadt Deutschland) soll es für Reisende und Besucher sicherer werden. Deshalb gibt es jetzt sogenannte Verbundstreifen. Das bedeutet: Beamte der Bundespolizei, der Berliner Polizei, Leute von der DB-Sicherheit und Mitarbeiter der Ordnungsämter aus Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg ziehen gemeinsam los.

Am vergangenen Donnerstag waren die Teams am Hauptbahnhof und in der Umgebung unterwegs. Sie haben gemeinsam kontrolliert und waren als Ansprechpartner für die Menschen vor Ort präsent. Das Ziel ist es, vor allem zu Stoßzeiten sichtbar zu sein. Wenn es Probleme gibt, sollen die verschiedenen Kräfte schneller reagieren können.

Der große Vorteil ist, dass die Beamten und Sicherheitsleute sich direkt vor Ort austauschen. Früher gab es oft komplizierte Zuständigkeiten, weil Bahnhöfe teils private Flächen und teils öffentlicher Raum sind. Jetzt bewerten sie die Lage gemeinsam und koordinieren ihre Maßnahmen sofort, ohne lange Umwege über verschiedene Funkkanäle oder Dienststellen.

Dieses Konzept ist eigentlich ein Pilotprojekt, das bereits im Februar gestartet ist. Es ist Teil eines Programms, das Bahnhöfe nicht nur sicherer, sondern auch sauberer machen soll. Parallel dazu gab es eine Aktionswoche, bei der besonders auf das Waffen- und Messerverbot im Nahverkehr geachtet wurde.

Die Verantwortlichen der Polizei und der Bahn sind mit dem Ergebnis zufrieden. Sie wollen die Zusammenarbeit beibehalten, um das Vertrauen der Fahrgäste in die Sicherheit an den Bahnhöfen langfristig zu stärken. Weitere Details zu den Ergebnissen der Kontrollen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin – zur Originalmeldung

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