Berlin fördert zeitgenössische Kunst für das Jahr 2027
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin (Hauptstadt Deutschland) schreibt Projektzuschüsse für das Jahr 2027 aus. Gefördert werden Einzel- und Gruppenprojekte sowie Publikationen. Das Angebot richtet sich an bildende Kunstschaffende, Kunstkollektive, Kuratoren, Projekträume und Initiativen. Auch kommunale Galerien der Bezirke und Kunstvereine können sich bewerben.
Das Programm ist breit gefächert. Es geht nicht nur um klassische Malerei oder Bildhauerei. Auch Comic, Film, Installationen, Klangkunst, Fotografie, Medienkunst, Performance, Video, Urban Art und Zeichnungen gehören dazu. Gefördert werden Vorhaben, die zwischen Februar und Dezember 2027 in Berlin stattfinden. Dazu zählen Ausstellungen inklusive Katalogen und Begleitveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen oder Führungen. Ebenfalls möglich ist die Förderung von künstlerischen Videos sowie analogen und digitalen Publikationen, wobei E-Books im EPUB-Format akzeptiert werden.
Es gibt klare Bedingungen für die Bewerbung. Alle Antragsteller, Kuratoren und Künstler müssen ihren Erstwohnsitz in Berlin haben. Bei Kollektiven muss die Mehrheit der Mitglieder in der Stadt wohnen. Wichtig ist zudem, dass die beteiligten Menschen nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind. Im Finanzierungsplan müssen die Honoraruntergrenzen für die Kunstschaffenden und Kuratoren berücksichtigt werden.
Die Anträge können elektronisch über ein Online-Formular an die Kulturverwaltung gesendet werden. Die Unterlagen und das Formular sind im Internet abrufbar. Die Frist für die Bewerbung endet am 13. Oktober 2026 um 11.00 Uhr.
Die Gewährung der Zuschüsse erfolgt vorbehaltlich der verfügbaren Haushaltsmittel.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung