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Berlin: Mann hielt Supermarkt-Mitarbeiterin über Nacht gefangen

Ein 29-Jähriger hat eine Frau in einem Supermarkt in der Hildburghauser Straße gefesselt und erpresst. Spezialeinheiten befreiten das Opfer nach vielen Stunden.

Es war kurz vor zehn Uhr abends am 10. Juli 2026, als es in einem Supermarkt in der Hildburghauser Straße in Berlin (Hauptstadt Deutschland) zu einem schweren Vorfall kam. Ein 29-jähriger Mann übergriff sich dort an einer Mitarbeiterin. Er setzte ein Messer und Pfefferspray ein, um die Frau in seine Gewalt zu bringen. Dann fesselte er sie.

Die Frau erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Der Mann hielt sie fest und stellte Forderungen. Er wollte unter anderem, dass sie ihm Geld aushändigt. Die Polizei wurde alarmiert, doch die Situation blieb über viele Stunden extrem angespannt.

Über den gesamten Zeitraum hielten die Beamten Kontakt zu dem Mann. Besonders die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheiten des Landeskriminalamts versuchten, die Lage zu beruhigen. Am nächsten Morgen, dem 11. Juli gegen 9:20 Uhr, griffen die Spezialeinsatzkräfte schließlich zum Sturm. Um den Verdächtigen zu überwältigen, setzten die Polizisten ein Distanzelektroimpulsgerät, einen sogenannten Taser, ein.

Bei dem Zugriff wurde der 29-Jährige leicht verletzt. Sowohl er als auch die befreite Frau wurden danach in ein Krankenhaus gebracht. Nach der medizinischen Versorgung wurde der Mann festgenommen.

Kurz darauf wurde der Verdächtige einem Bereitschaftsrichter vorgeführt. Dieser schickte ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft direkt hinter Gitter. Der Mann muss sich nun wegen erpresserischen Menschenraubes, gefährlicher Körperverletzung und versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung verantworten.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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