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Berlin: Kopfsteinpflaster im Grünauer Weg wird glatt gefräst

Im Ortsteil Schmöckwitz wird eine wichtige Radverbindung nach Brandenburg saniert. Mit einem neuen Verfahren soll das rüttelige Kopfsteinpflaster befahrbar gemacht werden.

Wer mit dem Fahrrad im Grünauer Weg (Berlin-Schmöckwitz) unterwegs ist, kennt das Problem: Das Kopfsteinpflaster rüttelt, und der Seitenstreifen besteht oft nur aus Sand. Deshalb weichen viele Radfahrer auf den schmalen Gehweg aus, was regelmäßig zu Streit mit den Fußgängern führt. Nun will das Bezirksamt Treptow-Köpenick das ändern.

Auf einem Abschnitt von etwa 350 Metern Länge und drei Metern Breite wird das Natursteinpflaster glatt geschliffen. Dafür nutzt das Straßen- und Grünflächenamt ein neues Verfahren namens „Precision Grinding“. Dabei wird die Oberfläche abgefräst, sodass sie eben wird. Das ist günstiger als ein kompletter Neubau, mindert den Lärm und lässt Regenwasser trotzdem im Boden versickern. Im Bezirk Treptow-Köpenick wird diese Methode zum ersten Mal eingesetzt.

Der Zeitplan steht bereits fest: Ab dem 31. August 2026 wird das Pflaster zuerst gereinigt, vermessen und an einigen Stellen angepasst. Mitte September starten dann die eigentlichen Fräsarbeiten. Bis zum 30. September 2026 sollen alle Arbeiten erledigt sein.

Finanziert wird das Projekt aus dem Bezirkshaushalt und Mitteln des Regionalen Entwicklungsfonds für die Flughafenregion Berlin-Brandenburg. Die Maßnahme ist Teil einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eichwalde, um die Radroute über die Landesgrenze hinweg attraktiver zu machen.

Während der Bauphase kann es im Grünauer Weg zu kleinen Behinderungen im Verkehr kommen. Fußgänger und Radfahrer können die Strecke aber durchgehend nutzen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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