Berlin kontrolliert Waffen und Messer in Bahnen und Bussen
In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) wird es in der kommenden Woche ungemütlich für alle, die Messer oder andere Waffen in der Tasche haben. Von Montag, dem 24. August, bis Freitag, dem 28. August 2026, führen die Berliner Polizei und die Bundespolizei eine große Aktionswoche durch. Sie kontrollieren dabei gezielt den öffentlichen Personennahverkehr.
Die Beamten suchen in Bussen, Bahnen, in den Bahnhofsgebäuden und auf den Bahnsteigen nach verbotenen Gegenständen. Unterstützt werden die Polizisten bei den Kontrollen von Mitarbeitern der BVG. Die Polizei will damit zeigen, dass sie präsent ist, und Verstöße gegen das Gesetz konsequent bestrafen.
Den Startschuss geben die Beamten am Montag an der Polizeidirektion 2 im Westen der Stadt. Im Laufe der Woche folgen dann weitere Einsätze. Jede der fünf Polizeidirektionen übernimmt dabei einen eigenen Schwerpunkt, sodass im gesamten Stadtgebiet kontrolliert wird.
Der Hintergrund ist eine Regelung, die bereits seit dem 17. Juli 2025 gilt. Seitdem ist es in Berlin verboten, Waffen und Messer in den Verkehrsmitteln und an den Bahnhöfen mitzuführen. Die Stadt will mit diesem Verbot verhindern, dass es zu Angriffen mit Messern kommt und die Kriminalität in den Bahnen sinkt.
Ob die Aktionswoche zu einem spürbaren Rückgang von Waffen im ÖPNV führt, wird sich erst nach Auswertung der Kontrollen zeigen. Die Ermittlungen bei entdeckten Verstößen dauern an.