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Berlin: Großrazzia gegen bewaffnete Kriminelle

Mehr als 200 Polizisten haben in Berlin sechs Durchsuchungen durchgeführt. Es geht um Schüsse auf ein Haus, Einbrüche und Erpressungen.

Am Nachmittag des 16. Juli 2026 kam es in Berlin (Hauptstadt Deutschland) zu einem großen Polizeieinsatz. Mehr als 200 Beamte, darunter auch Spezialeinheiten, waren im Einsatz. Die Polizei vollstreckte insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Stadtgebiet.

Im Zentrum der Ermittlungen steht eine Gruppe von fünf Beschuldigten im Alter zwischen 24 und 48 Jahren. Drei von ihnen wurden bei den Razzien angetroffen und sofort festgenommen. Zwei weitere Menschen aus dem Kreis sitzen bereits wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft.

Die Gruppe soll zwischen April und Juni 2026 mehrere Straftaten begangen haben. Zuerst sollen drei Männer im Alter von 27 bis 48 Jahren im April in ein Wohnhaus in Spandau eingebrochen sein. Am 1. Mai 2026 sollen dieselben Männer dann Schüsse auf das Haus eines Mannes abgegeben haben.

Zudem steht ein 24-Jähriger und ein 29-Jähriger im Verdacht, im Juni versucht zu haben, jemanden mit Schusswaffen zu erpressen. Sie wollten Geld erzwingen, auf das sie keinen rechtlichen Anspruch hatten.

Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten unter anderem Mobiltelefone und illegale Drogen. Diese wurden sichergestellt. Die drei festgenommenen Männer sollten am 17. Juli einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, damit dieser Haftbefehle erlässt.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft suchen nun nach weiteren Hintergründen zu den Taten. Es wird geprüft, wer noch an den Verbrechen beteiligt war. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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