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Berlin: Gefährlicher Patient aus Klinik wieder gefasst

Ein 20-Jähriger war aus einer psychiatrischen Station geflohen und galt als gefährlich. Die Polizei konnte ihn am Abend in Friedrichshain finden.

Die Suche begann am Vormittag des 21. August gegen 10:45 Uhr. Ein 20-jähriger Mann war aus einer psychiatrischen Station eines Krankenhauses in der Dieffenbachstraße (Berlin) verschwunden. Die Polizei schlug sofort Alarm, weil der junge Mann als stark fremdgefährdend galt. Er hatte wohl Phantasien, Menschen mit Benzin zu übergießen und anzuzünden.

Die Situation war besonders schwierig, da der Mann kein Deutsch sprach. Zudem war er kaum bekleidet und trug nur eine schwarze Jogginghose. Die Beamten suchten die Stadt nach ihm ab.

Am Abend kam dann der entscheidende Hinweis. Gegen 20 Uhr erfuhren die Polizisten, dass sich der Vermisste am Helsingsforser Platz in Friedrichshain aufhalten soll. Als die Streifen dort eintrafen, konnten sie den 20-Jährigen schnell erkennen und ihn festnehmen.

Nach der Festnahme brachten die Beamten den Mann zurück in das Krankenhaus. Dort ist er nun wieder in Obhut der Ärzte und des Pflegepersonals.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der junge Mann durch sein Verschwinden strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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