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Berlin gedenkt der Opfer der Berliner Mauer

Denkmal für die Maueropfer Foto: BA T-K

Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus findet in Treptow-Köpenick eine Gedenkveranstaltung statt. Es wird an die Menschen erinnert, die an der Grenze ihr Leben ließen.

Am Donnerstag, dem 13. August 2026, wird in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) an den Bau der Mauer erinnert. Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel und der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Peter Groos laden dazu ein, gemeinsam an die Opfer der Teilung zu denken.

Der Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 15:30 Uhr am Friedhof Baumschulenweg in der Kiefholzstraße 222–236. Dort beginnt das Gedenken im neuen Teil des Friedhofs an einer Tafel für die Mauertoten, die kein Grab haben. In Treptow verloren während der 28 Jahre, in denen die Mauer stand, mindestens 15 Menschen im Todesstreifen ihr Leben.

Danach ziehen die Teilnehmer weiter zu zwei weiteren Stationen. Gegen 16:00 Uhr erreichen sie das Mahnmal in der Kiefholzstraße bei der Kleingartenanlage Kuckucksheim. Dort wird an Jörg Hartmann und Lothar Schleusener erinnert. Die beiden Jungen waren erst 10 und 13 Jahre alt, als Grenzsoldaten sie am 14. März 1966 erschossen.

Die letzte Station ist gegen 16:30 Uhr die Gedenkstele für Chris Gueffroy an der gleichnamigen Allee. Gueffroy starb im Februar 1989 durch Schüsse der Grenzsoldaten. Er war erst 20 Jahre alt und gilt als das letzte Todesopfer der Berliner Mauer.

Treptow hatte mit etwa 17 Kilometern den längsten Mauerabschnitt innerhalb Berlins. Die Anlagen trennten den Bezirk damals von Neukölln und Kreuzberg. Die Grenze verlief vom Südzipfel Altglienickes über den Teltowkanal und den Britzer Zweigkanal bis zum Landwehrkanal und der Spree.

Da die Gruppe zwischen den Orten läuft, können die Uhrzeiten für die zweite und dritte Station variieren. Wer teilnehmen möchte, sollte daher etwas Zeit einplanen oder schon früher an den Orten sein. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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