Berlin: Festnahmen nach Schüssen auf Wohnhaus und Erpressung
Gestern Nachmittag war es in Berlin (Hauptstadt Deutschland) lautstark zugegangen. Mehr als 200 Beamte, darunter auch Spezialeinheiten, waren im Einsatz. Sie vollstreckten sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Stadtgebiet. Im Zentrum der Ermittlungen steht eine Gruppe von fünf Männern im Alter zwischen 24 und 48 Jahren.
Die Polizei wirft den Männern mehrere schwere Taten vor, die sich zwischen April und Juni 2026 abgespielt haben sollen. Zuerst gab es im April einen Einbruch in eine Wohnung. Kurz darauf, am 1. Mai, sollen drei der Beschuldigten Schüsse auf das Haus des Opfers in Spandau abgefeuert haben.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Juni. Ein 24-Jähriger und ein 29-Jähriger sollen versucht haben, einen Mann mit Schusswaffen zu bedrohen. Sie wollten ihn dazu zwingen, Geld zu zahlen, auf das sie jedoch keinen rechtlichen Anspruch hatten.
Bei den Razzien konnten die Beamten drei der Verdächtigen finden und sofort festnehmen. Zwei weitere Beschuldigte saßen ohnehin schon wegen anderer Sachen in Untersuchungshaft. Die Polizisten fanden bei den Durchsuchungen Mobiltelefone und illegale Drogen, die sie mitnahmen.
Die festgenommenen Männer sollten heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, damit dieser Haftbefehle erlässt. Die Polizei sucht weiter nach den Hintergründen der Taten und prüft, wer noch an den Verbrechen beteiligt war.
Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.