Zum Inhalt springen
newssofort.de

Berlin: Festnahme nach Schüssen in Neukölln

Ein 40-jähriger Mann wurde gefasst, nachdem er im März in der Karl-Marx-Straße geschossen hatte. Ein junger Mann wurde damals verletzt.

Es war ein Nachmittag im März, als es in Neukölln (Berlin) lautstark zur Auseinandersetzung kam. Gegen 13:40 Uhr stritten sich mehrere Menschen auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße. Plötzlich knallte es: Ein 40-jähriger Mann feuerte mehrere Schüsse ab.

Ein 24-Jähriger war in den Streit gar nicht verwickelt. Er war nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort. Eines der Projektile traf den jungen Mann am Bein und verletzte ihn.

Nach der Tat blieb der Schütze verschwunden. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft suchten jedoch gezielt nach ihm. Schließlich erließ ein Gericht einen Haftbefehl gegen den Mann.

Am Freitag, dem 24. Juli 2026, war die Flucht zu Ende. Die Beamten konnten den 40-Jährigen in der Sonnenallee festnehmen. Ein Richter am Amtsgericht Tiergarten bestätigte die Haft noch am selben Tag. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

Direkt nach der Festnahme legten die Ermittler los. Sie durchsuchten vier verschiedene Wohnungen. Dabei fanden sie Beweismittel, die nun genau untersucht werden. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Berlin

Alle ansehen