Berlin-Dahlem: Brücke-Museum wird saniert und erweitert
Das Brücke-Museum in Berlin-Dahlem (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) wird modernisiert. Das Gebäude aus dem Jahr 1967 ist denkmalgeschützt und beherbergt die weltweit größte Sammlung der Künstlergruppe Brücke. Jetzt soll das Haus saniert und baulich erweitert werden. Es werden neue Flächen für Ausstellungen, ein Depot, die Verwaltung und die Forschung geschaffen.
Um die beste Lösung zu finden, hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen einen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Interesse war riesig: Rund 240 Architekturbüros schickten ihre Entwürfe ein. In einer zweiten Runde wurden dann 18 Favoriten genauer unter die Lupe genommen. Schließlich hat eine Jury drei Preise und drei Anerkennungen vergeben.
Den ersten Preis in Höhe von 43.000 Euro gewannen die Büros Barkow Leibinger aus Berlin und fabulism GbR. Den zweiten Preis über 27.000 Euro sicherte sich ein Team aus Dublin und Berlin. Der dritte Preis über 16.000 Euro ging an bächlemeid architekten und Planorama aus Berlin. Drei weitere Teams erhielten Anerkennungen mit einem Gesamtwert von 22.000 Euro.
Jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Die Hochbauabteilung der Senatsverwaltung führt mit den drei prämierten Teams ein Vergabeverfahren durch. Dabei spielt die Platzierung im Wettbewerb eine wichtige Rolle für die Entscheidung, wer den Auftrag bekommt.
Wer sehen will, wie das Museum bald aussehen könnte, kann sich die Entwürfe bald ansehen. Vom 29. September bis zum 9. Oktober 2026 gibt es eine öffentliche Ausstellung am Fehrbelliner Platz 4. Die Eröffnung findet bereits am 28. September um 18 Uhr statt.