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Berlin diskutiert Wasserversorgung beim ersten Wasserforum

Vorsorge für Wasser Foto: SenMVKU

Im Museum für Naturkunde haben sich Bürger, Forscher und Politiker getroffen. Sie wollen gemeinsam Lösungen gegen den Wassermangel in der Hauptstadt finden.

Am 3. September 2026 fand in Berlin (Hauptstadt Deutschland) das erste Berliner Wasserforum im Museum für Naturkunde statt. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt organisiert. Es ging darum, wie die Stadt ihre Wasserversorgung langfristig sichern kann.

Das Problem ist ernst: Durch den Klimawandel und den Strukturwandel in der Lausitz gibt es immer weniger Wasser in der Spree. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung in Berlin. Um darauf zu reagieren, gibt es den sogenannten Masterplan Wasser. Das ist die Strategie der Stadt für die Wasserwirtschaft.

Bei dem Forum gab es verschiedene Thementische. Dort haben Bürger ihre Ideen eingebracht und mit Politikern sowie Wissenschaftlern gesprochen. Die Grundlage für die Gespräche waren Beiträge, die die Leute vorher digital auf der Plattform „Natur der Dinge“ hochgeladen oder in Workshops erarbeitet hatten.

Ein wichtiges Thema war die „Schwammstadt“. Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie man Regenwasser besser in den Kiezen halten kann. Außerdem forderten die Bürger mehr Transparenz, bessere Mitwirkungsmöglichkeiten und eine sichere Finanzierung für die Wasserwirtschaft. Eine Teilnehmerin, Johanna Erdmann, betonte, dass die Menschen ihr lokales Wissen einbringen wollen, anstatt nur zuzusehen, wenn Bäume vertrocknen oder Straßen bei Starkregen überfluten.

Prof. Johannes Vogel vom Museum für Naturkunde warnte, dass die Trockenheit der letzten Jahre erst ein Vorgeschmack auf die kommenden Jahrzehnte sei. Auch Staatssekretär Andreas Kraus sagte, dass man für die Modernisierung der Wasserinfrastruktur den Schulterschluss mit den Berlinern brauche.

Um die Ergebnisse zu sichern, hat das Programm „ON WATER“ der Berlin University Alliance die Arbeit an das Projektteam „Wasserzukunft“ übergeben. Das Projekt „Wasserzukunft. Stimmen aus Berlin und Brandenburg“ wird durch die LOTTO-Stiftung Berlin finanziert.

Quelle: Berlin – zur Originalmeldung

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