Berlin: Brückenabbruch am Breitenbachplatz verzögert sich
Am Breitenbachplatz (Berlin) dauert es mit dem Abriss der Brücken länger als geplant. Eigentlich sollten die Arbeiten Anfang 2026 wieder losgehen, doch nun gibt es ein Problem bei der Vergabe der Aufträge. Eine Firma, die den Zuschlag nicht bekommen hat, hat Widerspruch bei der Vergabekammer Berlin eingelegt. Solange dieses Prüfungsverfahren läuft, dürfen die Bauleistungen nicht vergeben werden.
Im letzten Jahr wurde bereits der erste Schritt erledigt: Die Fahrbahnen oben auf den Brücken wurden abgerissen und die Abdichtung entfernt. Jetzt sollte eigentlich der eigentliche Rückbau folgen, doch dieser verschiebt sich durch den Streit der Firmen weiter nach hinten. Eine Entscheidung der Kammer wird erst in den nächsten Wochen erwartet.
Weil die Brücken alt sind, überwachen Experten den Zustand der Bauwerke ständig. Bei den letzten Untersuchungen sind Veränderungen am Gebäude festgestellt worden. Um die Sicherheit zu garantieren und die Brücken noch genauer prüfen zu können, muss der Bereich unter einigen Brückenfeldern komplett frei bleiben.
Das bedeutet für die Anwohner und Besucher: Parkplätze in diesem Bereich werden gesperrt und mit Bauzäunen abgesichert. Die Halteverbotsschilder werden bereits am Freitag, 31. Juli 2026, aufgestellt. Ab Montag, 3. August 2026, gelten die Verbote und die Zäune werden aufgestellt. Gleichzeitig finden neue Untersuchungen an der Substanz statt.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat angekündigt, die Öffentlichkeit rechtzeitig zu informieren, sobald der Abriss endlich starten kann oder weitere Sicherungen nötig werden. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.