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Berlin: Bezirksbürgermeister plant neue Wärmeversorgung für Friedenau

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann zu Besuch bei Wärmewende Friedenau e.V. Copyright und Urheber siehe Senatskanzlei Berlin

Im Stadtteil Friedenau soll die Heizung klimafreundlicher werden. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann hat sich vor Ort mit einer Bürgerinitiative über neue Ideen für das Quartier ausgetauscht.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann war am 31. August 2026 in Friedenau (Berlin) unterwegs. Er besuchte die Initiative „Wärmewende Friedenau e.V.“ am Perelsplatz. Gemeinsam wurde besprochen, wie man die Wärmeversorgung im Viertel klimaneutral und gleichzeitig bezahlbar machen kann.

Bei einem Rundgang zeigte die Initiative ihre Pläne für das Quartier. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Friedrich-Bergius-Schule. Dort soll der Sportplatz saniert werden. Das Bezirksamt will diese Chance nutzen, um die Wärmeversorgung direkt mitzuplanen. Eine Idee, die dabei besprochen wurde, ist ein sogenanntes kaltes Nahwärmenetz.

Neben der Technik ging es vor allem um das Geld und die Mieten. Die Beteiligten wollen verhindern, dass die Umstellung auf neue Heizsysteme zu teuer wird und die Bewohner zu stark belastet. Es soll eine Lösung gefunden werden, die sozial verträglich ist.

Das Treffen ist Teil einer längeren Reihe von Gesprächen. Bereits Ende Juni hatte das Bezirksamt im Rathaus Schöneberg eine Veranstaltung zum Thema organisiert. Jetzt geht es darum, die theoretischen Pläne in die Praxis umzusetzen. Dabei sollen nicht nur große Fernwärmeleitungen genutzt werden, sondern auch kleinere, lokale Lösungen, die genau zum Viertel passen.

Der Hintergrund ist die hohe CO2-Belastung in der Hauptstadt. Etwa 40 Prozent der Emissionen in Berlin entstehen durch die Wärmeversorgung. Das Klimabüro des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg unterstützt daher Projekte und hilft bei Förderanträgen, um die Stadt klimafreundlicher zu machen.

Wie genau die Umsetzung am Perelsplatz und an der Schule aussehen wird und welche Fördermittel fließen, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen zu den technischen Möglichkeiten dauern an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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