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Berlin-Altglienicke: Mann mit Hammer und Auto angegriffen

In einer Berliner Nacht eskalierte ein Streit im Kirschweg. Ein Mann wurde schwer verletzt, nachdem ein Angreifer ihn erst mit einem Hammer attackierte und dann mit dem Auto überfuhr.

Gegen 23:45 Uhr kam es im Kirschweg in Altglienicke (Berlin) zu einem heftigen Streit. Zwei Männer, 22 und 29 Jahre alt, gerieten mit einer Gruppe von etwa vier Menschen aneinander. Die Situation eskalierte schnell. Die Gruppe schlug und trat die beiden Männer nieder.

Zuerst schien die Situation vorbei, als sich die Angreifer auf ein Grundstück zurückzogen. Doch dann kam ein 47-jähriger Mann aus der Gruppe zurück. Er hatte einen Hammer in der Hand und schlug erneut auf die beiden Opfer ein. Der 29-Jährige stürzte zwar zu Boden, konnte sich aber wieder aufrichten.

Dann wurde es richtig gefährlich. Der 47-Jährige setzte sich in das Auto, mit dem der 29-Jährige gekommen war. Er fuhr damit über den Gehweg direkt auf die beiden Männer zu. Er erfasste den 29-Jährigen frontal. Das Opfer schlug auf der Motorhaube und der Frontscheibe auf und wurde schließlich über einen Gartenzaun auf ein Grundstück geschleudert. Er wurde schwer verletzt und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Der 22-Jährige wurde am Bein verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei konnte drei Tatverdächtige im Alter von 39, 42 und 47 Jahren ausfindig machen. Zeugen halfen bei der Suche. Alle drei hatten wohl getrunken; die Atemalkoholtests waren positiv. Zudem besaß der 47-Jährige gar keinen Führerschein.

Die 39- und 42-Jährigen wurden nach einer Blutentnahme und der Aufnahme ihrer Fingerabdrücke wieder freigelassen. Der 47-Jährige wurde festgenommen und an den Kriminalermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übergeben.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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