Berlin: 90-Jähriger mit Auto gegen Straßenbahn gekracht
Es geschah am Vormittag gegen 9:30 Uhr in Berlin-Marzahn (Berlin). Ein 90-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto die Mehrower Allee in Richtung Märkische Allee. An der Kreuzung zur Trusetaler Straße und Max-Herrmann-Straße passierte dann der Unfall. Dort stieß er mit seinem Wagen mit einer Straßenbahn der Linie 16 zusammen, die gerade in Richtung Raoul-Wallenberg-Straße unterwegs war.
Die Wucht des Aufpralls war enorm. Die Bahn schleifte den Pkw mehrere Meter weit über die Kreuzung mit, bevor das Auto erst dahinter zum Stehen kam. Der alte Mann wurde in dem Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät anrücken, um ihn aus dem Fahrzeug zu retten.
Nach der Rettung brachten die Sanitäter den Mann in ein Krankenhaus. Er wurde dort stationär aufgenommen, da er erheblich verletzt worden war. Glücklicherweise bestand laut ersten Informationen keine Lebensgefahr.
Der Unfall sorgte für ein riesiges Chaos im Stadtteil. Die Polizei sperrte den gesamten Kreuzungsbereich von 9:40 Uhr bis etwa 15 Uhr komplett ab, um den Unfall genau aufzunehmen. In dieser Zeit kam gar nichts mehr durch, auch die Straßenbahnen konnten nicht fahren.
Jetzt geht es darum, genau zu klären, wie es zu dem Zusammenstoß kam. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, prüft nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.