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Bergneustadt: Gemeinsam kochen für eine gesunde Ernährung

Das Präventionsprojekt „Peer to Peer bewegt das Quartier“ erweitert das Angebot um regelmäßige Kochaktionen und neues Rezeptbuch (v . r.): Sarah Leisner und Delia Koch (Gesundheitsamt OBK), Lutz Hassenjürgen und David Becker (Rotary Clubs Gummersbach), Eva Vászics (Vorsitzende Sozialstiftung Oberberg), Kaija Elvermann (Leitung Gesundheitsamt OBK) sowie geschulte Peers und Kinder der Kochaktion. (Foto: OBK) Copyright und Urheber siehe Oberbergischer Kreis

In Bergneustadt gibt es jetzt regelmäßige Kochaktionen für Frauen und Kinder. Ein neues Rezeptbuch soll dabei helfen, gesundes Essen in den Familienalltag zu bringen.

Im Projekt „Peer to Peer bewegt das Quartier“ geht es in Bergneustadt (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) jetzt einen Schritt weiter. Das Ziel ist es, dass Kinder in der Stadt gesund aufwachsen. Deshalb gibt es nun regelmäßige Kochaktionen im Internationalen Frauencafé der Sozialstiftung Oberberg.

Ein- bis zweimal im Monat treffen sich dort Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. Zusammen mit ihren Kindern kochen sie Gerichte aus verschiedenen Kulturen. Dabei geht es nicht nur um das Essen, sondern auch darum, dass sich die Frauen austauschen und Tipps für eine bessere Ernährung im Alltag bekommen.

Besonders ist, dass ehrenamtliche Frauen aus dem Café selbst die Anleitung übernehmen. Diese sogenannten Peer-Multiplikatorinnen wurden vom Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises geschult. Sie zeigen den Kindern spielerisch, was gesund ist und wie man einfache Mahlzeiten zubereitet. Für ihre Arbeit erhalten die Frauen eine kleine Aufwandsentschädigung.

Zusätzlich gibt es nun ein eigenes Rezeptbuch. Die Ideen dafür kamen aus der Projektgruppe und wurden mit Hilfe des Projekts „Fit in Grünau“ aus Düsseldorf und dem Deutschen Diabetes-Zentrum erstellt. Die Rezepte sind so geschrieben, dass Familien sie ohne großen Aufwand zu Hause nachkochen können. Das Buch wird bei den Kochaktionen und anderen Angeboten verteilt.

Finanziell wird das Ganze unterstützt: Der Förderverein der beiden Rotary Clubs in Gummersbach spendet die Lebensmittel für die Kochaktionen.

Wer mehr über das Projekt wissen möchte, findet weitere Informationen unter www.obk.de/peer-to-peer.

Quelle: Oberbergischer Kreis – zur Originalmeldung

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