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Bensheim will Millionen für Kitas und Straßen

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Die Stadt Bensheim plant, über 11 Millionen Euro an Bundesmitteln für wichtige Bauprojekte zu nutzen. Davon profitieren unter anderem Kitas und Sportanlagen.

In Bensheim (Landkreis Bergstraße, Hessen) stehen in den nächsten Jahren viele teure Baustellen an. Da die Stadt finanziell gerade knapp bei Kasse ist, will sie nun Geld vom Bund nutzen. Insgesamt stehen der Stadt aus einer ersten Runde etwa 11,377 Millionen Euro zur Verfügung. Der Haupt- und Finanzausschuss hat dem Plan bereits zugestimmt.

Das Geld soll nicht für neue Ideen ausgegeben werden, sondern für Dinge, die sowieso schon auf der Liste standen. Besonders wichtig sind dabei die Kitas. In Schwanheim soll ein neuer Kindergarten gebaut werden, was insgesamt 5,23 Millionen Euro kosten wird. Davon sollen erst einmal 3,63 Millionen Euro aus dem Fördertopf kommen. In Schönberg soll eine bestehende Kita modernisiert werden. Hier fließen etwa 1,6 Millionen Euro in das Dach, die Fassade, die Fenster sowie in die Heizung und Lüftung.

Auch die Infrastruktur wird aufgebessert. Die Saarstraße zwischen der B3 und der Wilhelmstraße wird grundhaft erneuert, was etwa 2,35 Millionen Euro kostet. In der Adam-Bräuning-Straße ist der Zustand so schlecht, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr garantiert ist; dort sollen 900.000 Euro investiert werden. Zudem wird in Schönberg eine Brücke komplett neu gebaut. Das ist für die Jahre 2027 und 2028 geplant und kostet rund 790.000 Euro.

Sportler und die Umwelt profitieren ebenfalls. Die über 40 Jahre alten Laufbahnen im Weiherhausstadion werden für etwa 1,75 Millionen Euro saniert. Dabei wird auch die Entwässerung verbessert und die Wege barrierefrei gemacht. Um Stromkosten zu sparen, kommen auf städtischen Gebäuden, wie der Feuerwehr Bensheim-Mitte oder auf Friedhöfen, Photovoltaikanlagen auf die Dächer. Das kostet insgesamt 560.000 Euro.

Zusätzlich plant die Stadt, für 450.000 Euro Poller und Sperren zu kaufen, um öffentliche Veranstaltungen sicherer zu machen. Außerdem soll eine Trinkwasserleitung zum denkmalgeschützten Kirchberghäuschen gebaut werden, was zusammen mit der Sanierung des Gebäudes 250.000 Euro kostet.

Ob die Pläne so umgesetzt werden, entscheiden die Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung am 17. September. Wenn alles klappt, könnte es 2029 eine weitere Runde geben. Die Stadt rechnet dann mit weiteren 6,4 Millionen Euro aus dem Bundesvermögen.

Quelle: Bensheim – zur Originalmeldung

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