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Bensheim führt digitale Baustellenkarte und Software ein

Copyright und Urheber siehe Bensheim

Wer in Bensheim durch Baustellen fährt, kann sich nun online informieren. Die Stadt und der Zweckverband KMB digitalisieren zudem ihre gesamte Verwaltung für Bauvorhaben.

In Bensheim (Landkreis Bergstraße, Hessen) wird die Verwaltung von Baustellen digitaler. Die Stadt und der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) nutzen ab sofort eine gemeinsame Software. Damit fallen viele alte Zettel und E-Mails weg.

Bisher arbeiteten die Stadtverwaltung und der KMB mit unterschiedlichen Systemen. Informationen mussten mühsam separat eingegeben oder hin- und hergeschickt werden. Jetzt läuft alles in einer gemeinsamen digitalen Umgebung. Das betrifft den kompletten Ablauf: Wenn ein Unternehmen eine Baustelle beantragt, wird dieser Antrag digital geprüft, genehmigt und am Ende auch die Abnahme erledigt. Für die Firmen bedeutet das, dass sie ihre Rückmeldungen schneller und transparenter direkt über das System erhalten.

Frank Daum, der Erste Stadtrat, hat dieses Projekt vorangetrieben. Er war früher Geschäftsführer beim Zweckverband und wollte die Vernetzung bereits damals verbessern. Nach seinem Wechsel ins Rathaus hat er die Einführung der Software nun gemeinsam mit den Fachbereichen umgesetzt.

Für die Menschen in Bensheim gibt es einen direkten Vorteil: Es gibt ab sofort eine digitale Baustellenkarte. Dort sind alle Baumaßnahmen im Stadtgebiet eingetragen, die im August gestartet sind. Wer wissen will, wo es gerade hakt oder welche Straßen gesperrt sind, kann die Karte auf der Webseite der Stadt unter dem Punkt „Vollsperrungen“ oder auf der Seite des Zweckverbands einsehen.

Quelle: Bensheim – zur Originalmeldung

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