Bautzen: Bundespolizei stoppt Ford mit sieben Insassen
Es war kurz vor drei Uhr morgens in Bautzen (Sachsen), als die Beamten der Bundespolizei einen Ford S-Max stoppten. Das Auto kam aus Schweden. Am Steuer saß ein 19-jähriger Fahrer, der ebenfalls syrische Wurzeln hat. Insgesamt befanden sich sieben Menschen in dem Wagen.
Unter den sechs Mitreisenden waren drei Frauen und drei Männer im Alter von 18 bis 42 Jahren. Als die Polizisten die Papiere prüften, stellte sich heraus, dass mindestens vier von ihnen keine gültigen Dokumente für einen legalen Aufenthalt in Deutschland dabei hatten oder besaßen.
Nach den ersten Informationen der Polizei wohnen die sechs Syrer in Schweden, teilweise als Asylbewerber. Sie wollten wohl nach Bautzen fahren, um dort Verwandte zu besuchen.
Da die Beamten nicht sofort sagen konnten, ob die Gruppe illegal über die Grenze eingereist ist, hat das Polizeirevier Bautzen die Sache übernommen. Die Ermittler prüfen nun, ob es sich um das Einschleusen von Ausländern handelt und klären den unerlaubten Aufenthalt. Die Syrer müssen nun wieder zurück nach Schweden reisen.
Die Ermittlungen dauern noch an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung