Bautzen: Anwohner dürfen nach Batteriespeicher-Brand zurückkehren
Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, brach auf dem Schliebenparkplatz in Bautzen (Sachsen) ein Feuer in einem Batteriespeicher aus. Warum die Anlage plötzlich in Brand geriet, ist bisher nicht bekannt. Wegen der besonderen Gefahr bei Batteriebränden war der Einsatz extrem aufwendig. Insgesamt 250 Leute von der Feuerwehr, der Polizei, dem THW und anderen Rettungsdiensten kämpften gegen die Flammen. Weil der Brand so außergewöhnlich war, holte man sich sogar Experten aus ganz Deutschland zur Hilfe.
Um die Menschen in der Umgebung zu schützen, mussten viele Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Das ist nun vorbei: Alle Betroffenen konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Feuerwehr hat vor Ort noch einmal mit den Leuten gesprochen und offene Fragen beantwortet. Damit jeder die wichtigsten Infos auf einen Blick hat, hat die Stadt einen Handzettel verteilt.
Auch für Kinder gibt es gute Nachrichten. Die betroffenen Kindertagesstätten und Horte nehmen ab morgen wieder ihren normalen Betrieb auf. Die Straßen, die wegen des Feuers gesperrt waren, sind wieder frei. Auch die Busse und Bahnen fahren wieder nach Plan.
Die Experten haben Gebäude und das Wasser auf Schadstoffe untersucht. Bisher wurden keine Auffälligkeiten gefunden. Die Untere Wasserbehörde prüft die Ergebnisse gerade noch einmal genau. An der Brandstelle selbst wird noch gearbeitet. Eine Fachfirma kümmert sich nun darum, die beschädigten Container abzutransportieren und zu entsorgen. Die Feuerwehr wird den Ort noch mehrere Tage lang kontrollieren, um sicherzugehen, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Quelle: Bautzen – zur Originalmeldung