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Baustelle am Stadtmuseum München: Keine Erleichterungen für Autofahrer

Die Sanierung des Stadtmuseums sorgt seit Oktober 2025 für Staus und Probleme für Radfahrer im Rosental. Die Stadt München lehnt nun Änderungen an der Baustelle ab.

Seit Oktober 2025 ist die Gegend um das Stadtmuseum in München (Bayern) eine echte Baustelle. Besonders im Rosental haben Autofahrer und Radfahrer mit großen Einschränkungen zu kämpfen. Stadtrat Hans Hammer wollte deshalb wissen, ob man die Baustelle nicht besser organisieren kann, um den Verkehr zu entlasten.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel hat nun geantwortet: Eine Änderung ist nicht geplant. Die Stadt sagt, dass die Baustelle bereits so klein wie möglich gehalten wird. Würde man jetzt noch mehr Platz einsparen, würde das die Bauarbeiten behindern. Das hätte zur Folge, dass die Sanierung länger dauert und die Straßen somit noch länger gesperrt bleiben.

Auch die Idee, Ausweichflächen auf anderen städtischen Plätzen zu nutzen, wurde geprüft und abgelehnt. Die Stadt begründet das damit, dass dann mehr Baustellenverkehr durch die Straßen fließen würde. Das würde den Stau im Umfeld nur verschlimmern und gefährliche Punkte für Fußgänger und Radfahrer schaffen.

Besonders am St.-Jakobs-Platz gibt es zudem Probleme mit dem Brandschutz und Sicherheitsvorgaben. Außerdem sollen die Plätze für Märkte, Kunstaktionen und Veranstaltungen frei bleiben, damit die Aufenthaltsqualität für die Bürger nicht leidet.

Interessant ist auch der Blick hinter die Kulissen der Verwaltung. Die Antwort auf die Anfrage des Stadtrats kam verspätet. Der Grund dafür ist ein massiver Personalmangel im Mobilitätsreferat. Wegen Sparmaßnahmen bei Geld und Personal ist die Abteilung für temporäre Anordnungen auf nur noch 76 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität geschrumpft, während gleichzeitig mehr Arbeit an der kritischen Infrastruktur dazukam.

Ob es kurz darauf der Sanierung doch noch Anpassungen gibt, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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