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Bauler: Wildschweine suchen Nahrung in Wohngebieten

Copyright und Urheber siehe Bauler

In Bauler werden immer häufiger Wildschweine in Gärten und Siedlungen gesichtet. Die Gemeinde gibt Tipps, wie man sich bei Begegnungen richtig verhält.

In den letzten Tagen gab es in Bauler (Verbandsgemeinde Adenau) vermehrt Meldungen über Wildschweine. Die Tiere halten sich vor allem in den Abend- und Nachtstunden in Wohngebieten und privaten Gärten auf. Dort suchen sie gezielt nach Futter.

Die Tiere kommen immer öfter in die Siedlungen, weil ihre natürlichen Lebensräume schrumpfen. Gleichzeitig locken offene Mülltonnen, Fallobst oder Komposthaufen die Schweine an. Auch feuchte Rasenflächen sind attraktiv, da dort Regenwürmer und Engerlinge leben, nach denen die Tiere graben.

Wer einem Wildschwein begegnet, sollte Ruhe bewahren und Abstand halten. Hektische Bewegungen oder laute Geräusche sind zu vermeiden. Wichtig ist, dass die Tiere immer einen Fluchtweg haben und nicht in die Enge getrieben werden. Besonders vorsichtig sollte man bei jungen Frischlingen sein. Wenn diese zu sehen sind, halten sich die Muttertiere meist in der unmittelbaren Umgebung auf und verteidigen ihren Nachwuchs.

Wenn ein Tier schnaubt, mit den Zähnen klappert oder den Schwanz aufstellt, ist das ein Warnsignal. In diesem Fall sollte man den Abstand sofort vergrößern. Sollte ein Tier wirklich angreifen wollen, hilft es, laut in die Hände zu klatschen und sich groß zu machen. Danach sollte man sich langsam zurückziehen, ohne wegzurennen.

Hunde sollten in diesen Bereichen an der Leine geführt werden, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Wer die Tiere gar nicht erst anlocken will, sollte Mülltonnen fest verschließen und erst am Tag der Abholung rausstellen. Essensreste gehören nicht auf den offenen Kompost und Fallobst muss regelmäßig aufgesammelt werden. Auch Tierfutter sollte nicht im Freien stehen bleiben.

Wer Wildschweine im eigenen Garten bemerkt, sollte Ruhe bewahren. Am besten geht man ins Haus oder sucht Schutz hinter einem stabilen Hindernis, bis die Tiere wieder verschwunden sind.

Quelle: Bauler – zur Originalmeldung

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