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Baden-Baden: Grundschüler entdecken Natur in Waldwoche

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Sechzehn Kinder aus Baden-Baden haben die erste Sommerferienwoche im Wald verbracht. Das Forstamt organisierte ein Programm voller Entdeckungen am Waldsee.

Sechzehn Grundschüler aus Baden-Baden (Baden-Württemberg) haben ihre Sommerferien mitten in der Natur begonnen. Im Rahmen des Ferienprogramms des Forstamts verbrachten die Kinder eine ganze Woche am Waldsee. Begleitet wurden sie dabei von der Biologin und Waldpädagogin Yvonne Krämer sowie zwei Bundesfreiwilligen.

Zuerst bauten sich die Kinder aus Ästen und anderen Naturmaterialien eigene Hütten. Diese dienten ihnen die ganze Woche über als fester Treffpunkt und als Ort zum Ausruhen. Neben dem Bauen gab es ein dichtes Programm mit verschiedenen Experten aus dem Forstamt.

Der Revierleiter Moritz Penning erklärte den Kindern, wie Bäume wachsen und warum sie Wasser, Licht und Nährstoffe brauchen. Försterin Sabine Heberlein-Wörner zeigte der Gruppe, wie man tote Bäume erkennt und worauf man im Wald achten muss, um sicher zu bleiben. Auch Forstamtsleiter Thomas Hauck besuchte die Kinder. Er beantwortete Fragen zu den Rehen im Wald oder dazu, was ein gefällter Baum beim Verkauf einbringt.

Ein weiteres Thema waren die sogenannten Neophyten, also Pflanzen aus anderen Regionen. Die Biotopverbundmanagerin Helena Schwab erklärte, warum Arten wie der Japanische Knöterich ein Problem für die Natur sind. Die Kinder wurden kreativ und bastelten aus dem Knöterich eine Murmelbahn.

Besonders spannend wurde es am Bach. Dort entdeckten die Schüler Signalkrebse und lernten, wie diese invasive Art lebt. Außerdem untersuchten sie verschiedene Tiere im Boden, um zu verstehen, wie wichtig sie für den Wald sind. Zum Abschluss schnitzten die Kinder Wichtelstöcke, die sie bunt anmalten.

Alle Erlebnisse und Beobachtungen schrieben die Kinder in eigene Entdeckerhefte. So blieb die Woche voller Naturerfahrungen und gemeinsamer Erlebnisse als Erinnerung erhalten.

Quelle: Baden-Baden – zur Originalmeldung

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