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Baden-Baden: Grillverbot im Wald wegen Brandgefahr

Wegen der Hitze und Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in Baden-Baden sehr hoch. Deshalb gibt es ab sofort strenge Regeln für alle Waldbesucher.

In Baden-Baden (Baden-Württemberg) ist es derzeit so trocken und heiß, dass die Gefahr für Waldbrände stark gestiegen ist. Die Behörden haben deshalb die zweithöchste von fünf Warnstufen ausgerufen. Das hat direkte Folgen für alle, die einen Ausflug in den Wald planen.

Bis zum 31. August ist das Grillen an den offiziellen Grillplätzen verboten. Das gilt auch für die fest eingerichteten Feuerstellen. Das Forstamt und die Feuerwehr erinnern zudem daran, dass offenes Feuer außerhalb dieser Plätze sowieso immer verboten ist. Wer eigene Holzkohle- oder Gasgrills sowie Gaskocher mitbringt, darf diese nicht benutzen. Auch das Rauchen im Wald ist in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober nicht erlaubt.

Besonders gefährlich sind heiße Autoteile. Das Forstamt bittet deshalb darum, Autos nicht über trockenem Gras oder Laub zu parken. Die heißen Katalysatoren können den Boden entzünden und so einen Brand auslösen. Außerdem dürfen keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto geworfen werden. Zudem ist es verboten, Schranken oder Wege mit Autos zuzuparken.

Die Stadt wird kontrollieren, ob sich alle an die Regeln halten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe rechnen. Wenn es zu einem Brand kommt, kann die Stadt dem Verursacher zudem die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr in Rechnung stellen.

Das Forstamt appelliert an alle Besucher, mitzuhelfen und den Stadtwald vor einem Feuer zu schützen.

Quelle: Baden-Baden – zur Originalmeldung

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