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Bad Vilbel erhält Bestätigung für nachhaltigen Stadtwald

Der Stadtwald in Bad Vilbel wurde unabhängig geprüft. Das Ergebnis der Auditierung fällt hervorragend aus.

In Bad Vilbel (Wetteraukreis, Hessen) wurde am 18. August 2026 die Bewirtschaftung des Stadtwaldes genau unter die Lupe genommen. Ein unabhängiger Prüfer untersuchte, ob die Stadt die strengen Standards von PEFC Deutschland einhält. Das Ergebnis ist ein voller Erfolg: Sowohl beim allgemeinen Forstmanagement als auch beim speziellen Fördermodul wurden die Anforderungen erfüllt.

Besonders beim Forstmanagement lief es gut. Der Prüfer fand keinerlei Fehler oder Dinge, die man verbessern müsste. Die Stadt muss also keine Korrekturen vornehmen. Bestätigt wurde dabei auch die Einhaltung der sechs sogenannten Helsinki-Kriterien. Dabei geht es unter anderem um die Gesundheit des Waldes, die biologische Vielfalt und den Schutz der Natur.

Auch beim Fördermodul überzeugte die Stadt. Geprüft wurde zum Beispiel, ob auf Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird und ob Kahlschläge vermieden werden. Zudem wurde geschaut, wie es mit der Wasserrückhaltung und dem Totholz im Wald aussieht.

In zwei Punkten übertrifft Bad Vilbel die Vorgaben sogar deutlich. Eigentlich waren 813 sogenannte Habitatbäume vorgesehen, die Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen. Im Stadtwald sind es tatsächlich 896 Bäume. Auch bei den Flächen, auf denen sich der Wald komplett natürlich entwickeln darf, liegt die Stadt über dem Soll. Gefordert waren mindestens 8,59 Hektar, ausgewiesen sind jedoch 12,10 Hektar auf insgesamt sechs Flächen.

Bürgermeister Sebastian Wysocki sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung für die bisherige Arbeit. Ziel sei es, den Wald so zu entwickeln, dass er auch mit den Folgen des Klimawandels zurechtkommt. Ein wichtiger Teil dieses Erfolgs sei die Zusammenarbeit mit dem Förster Eckhard Richter vom Forstamt Nidda (HessenForst).

Quelle: Bad Vilbel – zur Originalmeldung

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