Bad Tabarz landet bei Gemeinde-Check auf Platz 71
Bad Tabarz (Landkreis Gotha, Thüringen) hat bei einer großen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) sehr gut abgeschnitten. Insgesamt wurden 10.817 Gemeinden in Deutschland untersucht. Bad Tabarz belegte dabei den 71. Platz und erhielt die Bestnote „sehr gut“.
Die Untersuchung wurde im Auftrag der Philip Morris GmbH durchgeführt und am 25. Mai 2026 veröffentlicht. Dabei schauten die Experten auf 17 verschiedene Punkte in den Bereichen Freizeit, Bildung, Gesundheit, Mobilität und Digitales. Besonders stark ist der Ort bei der Freizeit: Hier belegt Bad Tabarz bundesweit den 10. Rang. Das liegt vor allem an der Lage im Thüringer Wald mit den vielen Wander- und Radwegen.
Auch bei der Gesundheit (Platz 730) und der Bildung (Platz 1.046) liegt die Gemeinde über dem Durchschnitt. Dass Bad Tabarz ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad ist, hilft hier deutlich. Zudem ist der Ort gut an die Städte Gotha, Eisenach und Erfurt angebunden.
Nicht überall läuft es perfekt: In den Bereichen Mobilität (Platz 1.484) und Digitales (Platz 2.121) gibt es laut Studie noch Luft nach oben. Die Gemeinde will diese Baustellen in den nächsten Jahren angehen.
Interessant ist, dass das kleine Dorf mit seinen rund 4.000 Einwohnern viele Großstädte hinter sich gelassen hat. So liegen Würzburg (Platz 1.705) und Oldenburg (Platz 1.462) weit hinter Bad Tabarz. In Thüringen ist der Ort auf Platz 2 gelandet, nur das benachbarte Friedrichroda (bundesweit Platz 10) war besser. Den ersten Platz in ganz Deutschland belegte Haar bei München.
Bürgermeister David Ortmann sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung für die hohe Lebensqualität im Ort. Die Investitionen in Kultur, Kur und Erholung sollen nicht nur den Touristen, sondern vor allem den Menschen, die dort wohnen, helfen.
Die Verwaltung will den Erfolg nun nutzen, um den Ort attraktiver zu machen. Das gute Ranking soll Familien, Pflegekräften und Gästen zeigen, warum Bad Tabarz ein guter Wohn- und Urlaubsort ist. Außerdem will die Gemeinde die Ergebnisse nutzen, um mehr Fördergelder für die Digitalisierung und den Verkehr zu bekommen.
Quelle: Bad Tabarz – zur Originalmeldung