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Bad Soden am Taunus warnt vor Waldbränden

brennender Wald Copyright und Urheber siehe Bad Soden am Taunus

Die Alarmstufe für Waldbrände wurde deutlich erhöht. Das bedeutet für die Bewohner von Bad Soden am Taunus jetzt strenge Regeln im Wald und beim Verbrennen von Gartenabfällen.

In Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis, Hessen) ist die Gefahr von Waldbränden stark gestiegen. Das Hessische Forstministerium hat deshalb die Alarmstufe A ausgerufen. Das ist die zweithöchste Warnstufe. Das Forstamt Königstein, das für die Wälder rund um die Stadt zuständig ist, passt nun genauer auf die gefährdeten Gebiete auf.

Je nachdem, wie die Lage ist, kann es passieren, dass Grillplätze, Waldwege oder ganze Waldflächen vorübergehend gesperrt werden. Die Behörden wollen so verhindern, dass Feuer entstehen.

Besonders wichtig ist die Warnung für alle, die Gartenabfälle verbrennen wollen. Wer eine Brennanzeige eingereicht hat, muss selbst prüfen, wie hoch die Gefahr aktuell ist. Das geht über den Index des Deutschen Wetterdienstes. Sobald die Gefahrenstufe 3 von 5 erreicht ist, darf nichts mehr verbrannt werden. Am 6. August 2026 war die Lage bereits kritisch: Für den Main-Taunus-Kreis galt laut Kreisfeuerwehrverband schon die Stufe 4, was eine hohe Gefahr bedeutet.

Die Stadt bittet alle Bürger, mitzuhelfen, damit keine Brände ausbrechen. Im Wald gilt das ganze Jahr über ein Rauchverbot. Offenes Feuer ist nur an den offiziellen Grillstellen erlaubt und muss danach komplett gelöscht werden. Beim Parken ist darauf zu achten, dass nur die markierten Plätze genutzt werden. Die Zufahrtswege müssen für die Feuerwehr und andere Retter immer frei bleiben.

Wer Rauch sieht oder einen Brand bemerkt, soll sofort die Notrufnummer 112 anrufen.

Quelle: Bad Soden am Taunus – zur Originalmeldung

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