Bad Reichenhall: E-Genossenschaft bleibt Netzbetreiber in Karlstein
In Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) steht die Stromversorgung im Ortsteil Karlstein für die nächsten Jahre fest. Die Stadt hatte den Vertrag für den Betrieb des Stromnetzes ausgeschrieben. Am Ende gab es nur einen Bewerber: die E-Genossenschaft Karlstein eG. Da die Genossenschaft das Netz bereits bisher betrieben hat, war die Entscheidung für den Stadtrat einfach.
In der letzten Sitzung beschloss der Stadtrat deshalb, den Wegebenutzungsvertrag mit der Genossenschaft abzuschließen. Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung hat die entsprechende Unterschrift bereits gesetzt. Der neue Vertrag läuft nun bis Ende 2046.
Mit der Vereinbarung wolle die Stadt Sicherheit für die Menschen in Karlstein schaffen. Die Bürger sollen sich darauf verlassen können, dass der Strom auch in Zukunft zuverlässig, günstig und aus der Region kommt, so Lung.
Auch die Genossenschaft zeigt sich zufrieden. Vorstandsvorsitzender Martin Schoberth betonte, dass das Unternehmen seit über 100 Jahren auf dem Gedanken basiert, dass Bürger für Bürger da sind. Das Vertrauen der Menschen sei groß: 89 Prozent der Kunden im Netzgebiet nutzen die Dienste der eigenen Genossenschaft. Das Unternehmen will dieses Vertrauen auch in Zukunft bewahren.
Die Unterzeichnung des Vertrages wurde mit einem gemeinsamen Foto gefeiert. Neben dem Oberbürgermeister waren die Geschäftsführerin Monika Kötzinger sowie die Vorstände Martin Schoberth und Rudolf Potschacher-Eisl anwesend.