Bad Kissingen eröffnet neue Freizeitanlage an Lindesmühlpromenade
In Bad Kissingen (Bayern) gibt es wieder einen Grund, an der Lindesmühlpromenade zu verweilen. Die Stadt hat die neu gestaltete Freizeitanlage offiziell eröffnet. Das Areal liegt am östlichen Rand des Kurparks, direkt gegenüber den Tennisplätzen. Zuvor befand sich dort eine Minigolf- und Spielanlage, doch das Gelände lag schon seit Jahren brach.
Das führte in der Stadt immer wieder zu Kritik. Eigentlich wollte man das Problem mit privaten Firmen lösen, doch die sprangen im Laufe der Zeit mehrfach ab. Am Ende nahm die Stadt die Sache selbst in die Hand und baute das Gelände um.
Die neue Anlage ist in drei Teile gegliedert. Im Norden gibt es nun Sitzgelegenheiten und Flächen für Aktivitäten, wobei die alten Wege der Minigolfanlage erhalten blieben. Im Zentrum steht die Begegnung: Hier gibt es barrierefreie Wege, eine Boule-Fläche, Spieltische und einen sogenannten Garten der Sinne. Im Süden der Anlage können sich Kinder austoben. Dort gibt es eine Rutsche, Klettermöglichkeiten, Balancier-Elemente und Sandspiel.
Damit die Anlage zum historischen Charakter des Ortes passt, wurde die Planung genau abgestimmt. Die Stadt hat sich dazu mit dem Seniorenbeirat, dem Behindertenbeauftragten und verschiedenen Ausschüssen beraten. Ziel war es, keinen klassischen Spielplatz zu bauen, sondern einen Ort, an dem sich alle Generationen wohlfühlen.
Insgesamt kostete der Umbau rund 200.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt über die Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“, wodurch die Stadt 80 Prozent der Kosten erstattet bekommt. Zur Eröffnung waren unter anderem Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel, Vertreter der Bayerischen Staatsbad GmbH sowie Mitglieder vom Ski-Club und dem Tennis-Club Rot-Weiß vor Ort, um die neue Anlage zu besichtigen.