Bad Ems: Vortrag zum Thema Suizidprävention
Viele Menschen trauen sich nicht, über Suizidgedanken zu sprechen. Oft herrscht die Angst, dass das Thema ein Tabu ist oder die Situation dadurch schlimmer wird. Doch Experten wissen heute: Reden hilft. Wenn Betroffene merken, dass sie nicht alleine sind, ist das der erste Schritt zu einer Lösung.
Um genau diesen offenen Umgang zu fördern, gibt es am 9. September 2026 eine Informationsveranstaltung im Rhein-Lahn-Kreis (Rheinland-Pfalz). Unter dem Titel „Darüber reden – Suizidalität erkennen und Hilfe ermöglichen“ wollen Fachleute aufzeigen, wie man Warnsignale erkennt und wo es Unterstützung gibt.
Der Termin findet um 18 Uhr in der Brunnenhalle des Häckers Kurhotel in der Römerstraße 1 in Bad Ems statt. Als Referentinnen kommen Dr. Barbara Deimling, eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Anne Leber, die leitende Psychologin der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach. Beide berichten aus ihrer täglichen Arbeit mit Menschen in psychischen Krisen.
Die Veranstaltung ist für alle offen. Egal ob Betroffene, Angehörige, Fachkräfte oder einfach nur Interessierte kommen willkommen. Nach dem eigentlichen Vortrag haben die Besucher die Chance, direkt mit Vertretern von Beratungsstellen und Institutionen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) ins Gespräch zu kommen.
Wer Fragen zu dem Abend hat, kann sich an Joachim Schneider vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Kreisverwaltung Rhein-Lahn wenden. Er ist unter der Telefonnummer 02603 972559 erreichbar.