Bad Bentheim: Mann mit gefälschten Papieren im Reisebus gefasst
Es war Mittwochabend, gegen 21 Uhr. Ein internationaler Reisebus fuhr über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland ein. Auf dem Rastplatz Bentheimer Wald (Bad Bentheim, Niedersachsen) stoppten Beamte der Bundespolizei den Bus. Die Polizisten führten dort die aktuellen Grenzkontrollen durch und prüften die Papiere der Fahrgäste.
Einer der Männer, ein 40-Jähriger, zeigte den Beamten eine rumänische Identitätskarte. Doch bei der genaueren Prüfung kam die Wahrheit ans Licht: Das Dokument war eine komplette Fälschung. In Wirklichkeit stammt der Mann aus Albanien. Zudem hatte er gar nicht die Erlaubnis, in das Schengengebiet einzureisen.
Die Polizisten nahmen den Mann sofort fest und nahmen ihm den gefälschten Ausweis weg. Er verbrachte die restliche Nacht in einer Zelle der Polizei. Während der Festnahme kam noch etwas anderes ans Licht: Die Justiz suchte den Mann bereits. Er war wegen exhibitionistischer Handlungen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben worden.
Jetzt wird geprüft, ob der Mann aus Deutschland abgeschoben wird. Die zuständige Ausländerbehörde kümmert sich darum. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim – zur Originalmeldung