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Ausstellung im Kloster Rehna erinnert an NS-Kinderheim

Foto_Ausstellung Maurinmühle_A.Czerny.jpg Foto: © Annette Czerny

Das Kunstprojekt „ORTSZEIT“ macht die Geschichte der Maurinmühle sichtbar. Die Ausstellung im Kloster Rehna beleuchtet das Schicksal von Kindern zur Zeit des Nationalsozialismus.

Im Kloster Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern) ist derzeit die Ausstellung „ORTSZEIT – Maurinmühle“ zu sehen. Das Kunstprojekt widmet sich Orten, die fast vergessen sind, an denen früher aber Unmenschlichkeiten passierten.

Im Zentrum steht die Maurinmühle bei Neschow. Dort gab es während der NS-Zeit ein Kinderheim. In dieser Einrichtung wurden sogenannte schwer erziehbare Kinder untergebracht. Außerdem lebten dort Kinder von polnischen und ukrainischen Zwangsarbeiterinnen.

Die Ausstellung verbindet Kunst mit Wissenschaft. Der Historiker Lukas Augustat hat zu dem Heim geforscht und seine Ergebnisse veröffentlicht. Die Künstler versuchen nun, diese Fakten emotional greifbar zu machen, um die Besucher zum Nachdenken über die Vergangenheit anzuregen.

Wer die Ausstellung besuchen will, kann dies bis zum 31. Oktober tun. Von Mai bis Oktober ist das Kloster von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. An den Wochenenden und Feiertagen geht es von 11 bis 17 Uhr. Im Oktober ändern sich die Zeiten leicht: Dann ist von Dienstag bis Sonntag immer von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet in Kombination mit der Dauerausstellung 6,00 Euro. Für Menschen mit Ermäßigung kostet es 4,00 Euro. Die Ausstellung befindet sich im Kloster Rehna am Kirchplatz 1a in 19217 Rehna.

Quelle: Groß Molzahn – zur Originalmeldung

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